Bürgergemeinschaft

BNL                            Neues Stadtzentrum Leonberg e.V.                                

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  • Pressemitteilung
                  •                                                               Leonberg, 3. März 2007
  • Die BNL begrüßt Beschluss des Gemeinderats zum "Stadtumbau".
  • Karl Marquardt: künftige Verkehrsführung in der Innenstadt frühzeitig planen !

    Die Bürgergemeinschaft Neues Stadtzentrum e.V. (BNL) begrüßt den Beschluss des Gemeinderats der Stadt Leonberg zürn Stadtumbau Leonberg "Zwischenstadt". Die Vorteile einer Verbindung von Stadtmitte und historischer Altstadt seien unverkennbar. Allerdings, so der stellvertretende BNL-Vorsitzende Kar! Marquardt, dürfe man nicht übersehen, dass der angedachte Stadtumbau eine Zeitspanne von 25 oder gar 30 Jahren erfordern könne.

    Nicht so lange dürfe, so Kar! Marquardt, die Harmonisierung der Verkehrsbelastung in der Leonberger Innenstadt dauern. Die Entlastung von Grabenstraße und Feuerbacher Straße sei überfällig. Aber auch das Aufkommen an motorisiertem Straßenverkehr in der Stadtmitte mit dem Knotenpunkt Neuköllner Platz müsse zügig verringert werden. Mit dieser Forderung komme die BNL ihrem Auftrag nach, sich für eine Steigerung der Wohn- und Aufenthaltsqualität in der Stadtmitte in Verbindung mit der Reduzierung von Schadstoffen und Lärm einzusetzen.

    Die Entscheidung, so Marquardt vor Vorstandsmitgliedern, über die Lage des sog. Alt-stadttunnels müsse zügig getroffen v/erden. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch die sinnvolle Verteilung des Ziel- und Quellverkehrs über ein verzweigtes Straßennetz. Sie könne auch eine Entlastung für die Eltinger Straße bringen und die Fuß-und Radwegeverbindungen zur Altstadt verbessern. Auch der Erschließung der Zwischenstadt könne eine frühzeitige Planung des Innenstadtverkehrs dienlich sein.

    So sei schlüssig zu begründen, dass die Festlegung des sog. Altstadttunnels und seiner südlichen Mündung vorrangig beschlossen werden müsse. Die BNL begrüße daher auch die Absicht einer baldigen Prüfung der geologischen und ökologischen Voraussetzungen.

    Der MIV von und zum neuen Westanschluss, so Kar! Marquardt weiter, sollte bedarfsgerecht von der Brennerstraße fächerförmig in das Handels- und Gewerbegebiet westliche Römerstraße geführt werden. Umwege über den Neuköllner Platz seien so vermeidbar.

    Von der Einführung einer neuen Abfallwirtschaftssitzung und eines schlüssig organisierten bürgerfreundlichen Holsystems anstelle des vielfach kritisierten Bringsystems verspricht sich die BNL eine Beendigung des “Mülltourismus” und damit den Verzicht auf viele unnötige Fahrten gestresster Müllbürger innerhalb der Stadt.