Enthuellung der Statue des “Leonberger”-Hundes vor der Stadthalle am 23.09.2006

Das Original auf dem Buergerplatz vor der Stadthalle.

Die Stadtkapelle Leonberg

Enthuellung durch OB Schuler und dem Sponsor.

Der Clubleiter mit Sponsor und OB Schuler

Alle bestaunen und fotografieren das Denkmal

Der guetige Kopf des treuen Hundes

Versteigerung

Ein Modell

Ausstellung im Center

ein weiteres Modell in der Ausstellung

Stadtrat Heinrich Essig gilt als Begründer der Hunderasse, die ihren Namen von ihrer Heimatstadt erhielt. Es wird angenommen, dass er das Ziel hatte, einen Hund zu züchten, der seinem Erscheinungsbild einem Löwen und damit dem Wappentier der Stadt ähnelt. Als Ausgangstiere dienten ihm eine schwarzweiße Neufundländerhündin, heute als Landseer bekannt, und ein großer langhaariger Bernhardinerrüde aus dem Klosterhospiz Großer Sankt Bernhard, zu dem Essig einen guten Kontakt pflegte. Der erste Wurf waren, schwarzweiß gefleckte Jungtiere, die Bernhardinergröße hatten. Der Abt des Klosters erklärte ihm nach einem Tausch, dass die zwei dieser Jungtiere mehr als die Bernhardiner zu leisten vermochten.
Da Essig bei seiner Neuzüchtung viel Weiß bevorzugte, kreuzte er einen großen Pyrenäenberghund ein.
Und so erblickte 1846 der erste wirkliche „Leonberger" das Licht  der Welt und machte die Stadt zur ältesten, urkundlich belegten Hundezuchtstätte Deutschlands.
Es, war gelungen, in dieser neuen Rasse die hervorragenden Eigenschaften des Bernhardiners, des Neufundländers und des Pyrenäenhundes zu vereinigen.

Die österreichische Kaiserin Elisabeth, genannt Sissi, kaufte selbst sieben Exemplare.

1873 „exportierte" Essig 374 Hunde, deren Preis damals bei rund 1000 Gulden lag.
Viele Prominente, darunter Richard Wagner oder Bismarck schätzten die Leonberger.

Die beiden Weltkriege hätten beinahe das Ende der Hunderasse bedeutet, wenn sich nicht in den Zwanziger Jahren vorigen Jahrhunderts und nach 1945 Idealisten gefunden hätten. Sie gründeten 1948 den „Deutschen Club für Leonberger Hunde" mit Sitz in Leonberg, der am Sonntag mit einer großen Clubschau auf seinem Vereinsgelände am Tiefenbach den schönsten Leonberger suchte.
Obwohl jedes Jahr etwa 600 Welpen auf die Welt kommen und es einige tausend Leonberger Hunde alleine in Deutschland gibt, ist der Leonberger eine relativ seltene Hunderasse geblieben.

Die Stadt Leonberg widmete  ihrem „Leonberger" ein Denkmal.
Am Samstag, 23. September, um 11 Uhr hatte Oberbürgermeister Bernhard Schuler zu Ehren der Hunderasse, die den Namen der Stadt in alle Welt trägt und seines Züchters Heinrich Essig, auf dem Bürgerplatz vor der Stadthalle eine Bronzeplastik des Leonberger Hundes enthüllt.
Die musikalische Umrahmung der Feierstunde übernahm die Stadtkapelle Leonberg. Die Bronzeplastik ist eine Spende einer Hunde- und Katzennahrungsfirma.
Geschaffen wurde sie von dem jungen ungarischen Künstlerehepaar Edit Nagy und Baläzs Pinter.

Damit ist Wien nicht mehr die einzige Stadt, die ein Leonberger Denkmal hat. Denn dort liegen zwei Leonberger der österreichischen Kaiserin Sissi, zu Füßen.

(entnommen aus LEO-CENTER aktuell)

                                         Über 23 000 Euro bei Auktion für Hospizstiftung

                           „Ihr könnt`s doch!“

Schwaben sind ja eher „Klemmer", wenn es um das liebe Geld geht. Doch handelt es sich um eine gute Sache und Kunst, kennt die Großzügigkeit keine Grenzen. Im Leo-Center wurden 20 Hundemodelle zu Gunsten der Stiftung Leonberger Hospiz versteigert und erzielten über 23000 Euro.

Die zweiwöchige Aktion „WOW! Kunstobjekt Hund -der Leonberger!" sollte mit der öffentlichen Auktion mit dem Altministerpräsidenten Lothar Späth und einem tollen Ergebnis ein glanzvolles Ende finden. Der Leonberger Künstler Hans Mendler hatte ein Holzmodell eines Leonberger Hundes angefertigt, dessen Duplikate von 20 Künstlern umgestaltet wurden.

Mit 500 Euro Mindestgebot lag die Hemmschwelle für die Bieter hoch, doch gleich der erste, von Mathias Eder gestaltete Hund „Present", erzielt ein Ergebnis von 1500 Euro. Und so ging es Hammerschlag auf Hammerschlag. „Na bitte, ihr könnt's doch!", lobte Späth die Bieter, zu denen auch Oberbürgermeister Bernhard Schuler gehörte, der gleich zwei
Modelle fürs Rathaus ersteigerte. Das Modell „Liu" des chinesischen Künstlers Ming Zhong schlug mit 2600 Euro alle Rekorde. Und selbst wenig beliebte Modelle, die erzielten abschließend jeweils 500 Euro.

Der Erlös: 20850 Euro.
Er geht komplett an die Stiftung Leonberger Hospiz. Die stationäre Einrichtung benötigt zur Deckung des jährlichen Abmangels Spenden oder Zuwendungen, berichtete die zweite Vorsitzende der Hospizstiftung, Margarete Helmes. 1,5 bis 2 Millionen Euro Stiftungskapitel sollen eingeworben werden. Durch weitere Spenden und den Verkauf eines Ausstellungsbooklets erhöhte sich die Summe auf 23662 Euro.   

                                                                                                         Entnommen aus „Unser LEO“ vom 19.10.2006 - Hendrik Krusch

Das Publikum steigert sich für eine gute Sache richtig rein