Kinder - und Jugendtage in Leonberg 2003.

 

Den Bericht zu den 7. Kinder- und Jugendtagen in Leonberg vom 10. und 11.07.2004 siehe am Ende.
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Bericht der Leonberger Kreiszeitung vom 14.07.2003

Stadtpark wird zum größten Spielplatz.

Höhepunkt im Festkalender der Kinder:
Helfer verwandeln "Oase der Ruhe" in einen Spielplatz.

48 Stunden lang hielten die 6. Kinder- und Jugendtage Leonberg in Atem: Der Stadtpark war die Anlaufstelle für Jung und Alt. Dort gab es reichlich Gelegenheit, sich beim Mitmachprogramm auf die bald beginnenden Ferien einzustimmen.

Die große "Sternwanderung" am Wochenende in Leonberg führte in den sonnenüberfluteten Stadtpark: Die meisten Besucher der 6. Kinder- und Jugendtage machten sich zu Fuß auf den Weg, um bei dem Rummel dabei zu sein. Auf dem riesigen Spielplatz inklusive viel Musik lockte ein wahres Mammutprogramm.

Von Oliver im Masche

"Wo anfangen, wo aufhören?", haben sich wohl die meisten Besucher angesichts des Spiel-, Bastel- und Mitmachangebots gefragt und sind, anfangs noch etwas orientierungslos, durch den "Programmdschungel" gestolpert. An jeder Ecke waren Stände, Schatten spendende Zelte und Aktionsbühnen platziert. Kaum ein größeres Fleckchen auf der von der Sonne verbrannten Wiese, auf dem nicht das Angebot von Vereinen und Vereinigungen aus Leonberg lockte.

Die Jungen und Mädchen der Grundschulen in der Großen Kreisstadt machten den Auftakt zum großen Fest. Unter dem Motto "Mach mit, bleib fit" bewiesen die Schüler, dass die sportliche Bewegung in Zeiten des häufig übermäßigen Fernseh- und Computerkonsums nicht völlig aus dem Blickwinkel gerückt ist: Begeistert tanzten sie zu fetziger Popmusik, bissen bei den kräftezehrenden Liegestützen und Kniebeugen vor Anstrengung die Zähne zusammen oder liefen Kurzstrecken im Kreis. Ergänzt wurde das schweißtreibende Programm durch Seilspringen und den sportlichen Umgang mit Gymnastikbällen.

Die Zuschauer staunten ob der Kondition und des Bewegungstalents der Jungen und Mädchen nicht schlecht. Einige Wochen haben die Grundschüler an ihrem Auftritt gefeilt. An der Seite fieberten dann neben ihren Eltern auch ihre Lehrer mit - doch der große Spielplatz Stadtpark animierte nicht nur die auftretenden Grundschüler.

Viele der Kinder nahmen die sportliche Herausforderung an, ein Geräteturnpferd zu unterqueren, ohne dabei Bodenkontakt aufzunehmen. Die geschicktesten "Klammeraffen" meisterten diese Herausforderung in weniger als zehn Sekunden. So mancher Erwachsene, der sich ebenfalls an den akrobatischen Akt wagte, musste da vorzeitig die Segel streichen. Auf dem Parcours des städtischen Spielmobils hatten die Erwachsenen nur als Begleitperson etwas zu suchen. Sonst waren die Spielgeräte fest in Kinderhand, während die Eltern Halt bietend auf ihre Schützlingen aufpassten.

Am See bewunderten die Kinder eine selbst gebaute Dampfmaschine oder stießen bei den Modellbooten in Gedanken auf hohe See. Von den Geräten der "Los Fackellis" ließ man lieber die Finger: Die Nummer mit den brennenden Fackeln übernahmen die Profis, doch beim Balancieren der sich drehenden Teller des Duos "The Scheers" bewiesen viele Amateure ebenfalls ihr Talent.

Mit großen Augen blickten die Jungen und Mädchen ihren rasch aufsteigenden Luftballons hinterher, die sich bei einem Wettbewerb auf eine möglichst lange Strecke begaben. Die Puppentheaterstücke zogen ebenfalls viel Aufmerksamkeit auf sich. Als Besuchermagneten entpuppten sich aber auch Spielstraßen, das Fußball-Turnier, die Kletterwand, ein Barfuß-Parcours, die Kletterleine zur ausgefahrenen Drehleiter eines Feuerwehrwagens und viele weitere Mitmachangebote - keine zwei Wochen vor Beginn der Sommerferien waren die Angebote ein erster Vorgeschmack darauf, was die Jungen und Mädchen während der sechs Wochen alles erwartet: ungetrübtes Spielvergnügen.

An den Kinder- und Jugendtagen gerieten aber nicht nur die jungen Leute ins Schwitzen: Angesichts des Besucherandrangs wegen der heißen Temperaturen hatten die Helfer zahlreicher Vereine an den Ständen alle Hände voll zu tun, ihre Gäste ohne lange Wartezeiten zu bewirten.

In den Abendstunden machte man es sich an den Biertischen bequem oder legte sich auf Decken oder Iso-Matten vor die Musikbühnen. Eine breite Palette für jeden Musikgeschmack: Die Rockband "Deep End" der Leonberger Jugendmusikschule, die Skate-Punker "375 Meter long", der italienische Sänger Marcello, der Leonberger Musikverein Stadtkapelle, der Eltinger Musikverein Lyra, die Harmonikafreunde, die Rocksängerin Anne Haigis und einige weitere Live-Bands luden zum kostenlosen Hörvergnügen. Ein Höhepunkt: Die "Steel Electric Band" am Sonntagabend , die mit ihrem Karibik-Sound ordentlich einheizte und Vorfreude auf die Urlaubszeit weckte.

Die ungetrübten Stunden im Stadtpark dauerten bis nach Mitternacht an: Viele Leonberger konnten bei geöffneten Fenstern, auf der Terrasse oder dem Balkon den Klängen der Musikgruppen lauschen. Auch wenn einige von ihnen die Musik eher als Krach wahrgenommen haben: Die große Mehrheit hatte Verständnis dafür, dass die Vorzüge des Sommers bei solch einem Fest wirklich in vollen Zügen genossen sein wollen.

Und nicht zu vergessen:
Atemberaubende Spannung zwischen Himmel und Erde, absolut professionelle Artistik und Aktion pur, erlebten alle Besucher in einer unvergesslichen Hochseilschau
des Falko Traber und seinem Team aus Breisach!

Eröffnungsansprache OB Schuler

Kinder - und Jugendtage im Stadtpark des neuen Stadtzentrums.

Schülerveranstaltung.

Falko Traber und Tochter

Jugendveranstaltung.

Der Meister am Hochseil.

Da gibt`s was zu sehen!

Der heisseste Sommer des Jahrhunderts ....

Nationenmix ist so bunt wie manches Kostüm:

Erstmals rutschten der Lokale-Agenda-Tag und das Fest der Internationalen Begegnung unter das Dach der Kinder- und Jugendtage und aus dem alleinigen Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch engagiert präsentierten die Ehrenamtlichen am Sonntag ihre Arbeitsgemeinschaften, und Folkloregruppen zeigten ihr Können.

Das Fest der Internationalen Begegnung führte Besucher traditionell stets auf den Engelberg, doch auch der Stadtpark bot Möglichkeiten, dem übrigen Leonberg ein Stück Heimat vorzustellen: Vertreter der griechischen, indischen, indonesischen, italienischen, mexikanischen, pakistanischen, philippinischen, serbischen, spanischen, thailändischen und türkischen Gemeinden zeigten auf jeweils landestypische Weise Folklore aus ihren Herkunftsländern.

Vor der Jugend- und Hauptbühne wurde kein Wert auf Trennung gelegt: Der Nationenmix der Zuschauer und -hörer war genauso bunt wie viele Kostüme der Tänzer und Musiker. Beliebte Anlaufstellen waren die Essensstände, an denen die Helfer landestypische Spezialitäten anboten - man ließ sich die Leckereien auf dem Gaumen zergehen. "Wir können uns eben arrangieren", meinte Yusuf Shoaib zur Fusion der "Internationalen Begegnung" mit den Kinder- und Jugendtagen. Das Mitglied im Ausländerbeirat der Stadt war mit dem Umzug nicht unzufrieden: "Wichtig ist, dass es weiter solche Treffen gibt."

Auch die Teilnehmer am zweiten Lokalen-Agenda-Tag freuten sich über die rege Aufmerksamkeit: Die Gruppe "Eine Welt" warb für den fair gehandelten Kaffee und ließ dabei Interessierte die Bohnen selbst rösten. Der Energiekreis bot Umweltfreunden Führungen zur Solaranlage auf dem Dach des Jugendcafés "Siesta" an.

Die Arbeitsgruppe "Kulturlandschaft" stellte ihre ersten beiden verwirklichten Projekte vor: Den Landschaftspfad an der Glems und den Ackerlehrpfad, der vom Bauhof in Richtung der Eltinger Felder führt. Als neue Aufgabe haben sich die Helfer einen geologischen Lehrpfad vorgenommen.

Doch auch der Fahrsimulator, der Sprit sparendes Gasgeben, Bremsen und Schalten maß, und die Gruppe "Tausendfüßler", die einen Aktivspielplatz plant, zogen das Interesse auf sich. Viele traten in die Pedale der Spaßräder der Gruppe "RadL". Besonders beeindruckten auch die Leistungen zweier Kindergärten beim Kreiskrankenhaus, die gemeinsam eine Freifläche gärtnerisch gestaltet haben.

7. Kinder- und Jugendtage im Stadtpark

Leider fielen viele Veranstaltungen dem schlechten Wetter zum Opfer, sodass ich keine Fotos gemacht habe.
 
Bereits zum siebten Mal fand ein gemeinsames Fest für alle Kinder und Jugendlichen vom 10. bis 11. Juli im Stadtpark statt. Die Kinder- und Jugendtage haben sich in all den Jahren konstant als eine wahrer Besuchermagnet für Kinder und Jugendliche, aber auch für viele Erwachsene unterschiedlichsten Alters entwickelt. Gern nutzen Klein und Groß das einmalige Angebot zum Spielen und Basteln aber auch zum Flanieren, sehen und gesehen werden. Auch die breite Platte kulinarischer Köstlichkeiten hat Jahr für Jahr viele Freunde gefunden. Feste Größen innerhalb der Kinder- und Jugendtage sind die Tage der Internationalen Begegnung und der Agenda-Tag.

Kernstück am Samstag, 10. Juli, war das Kinderfest, gestaltet von Schülern der Leonberger Grundschulen. Ihr Beitrag zu Beginn des Programms um 14 Uhr stand in diesem Jahr unter dem aktuellen Thema "LeOlympia". Anschließend konnten alle Besucher ein vielfältiges Spiel-, Sport und Kulturprogramm, den Wetterverhältnissen entsprechend, erleben. Für die Bewirtung sorgen an verschiedenen Ständen die Leonberger Vereine. Auf verschiedenen Flächen zwischen der Stadthalle und der Ostertagrealschule und auf dem Bürgerplatz haben die Schulen, die deutschen und internationalen Vereine, Agenda-Gruppen, das Amber-Hotel und die Stadt Leonberg ein buntes Programm zusammengestellt. Die Größe des Stadtparks bietet auf einmalige Weise den Platz für ein Programmangebot für jede Zielgruppe. Hauptsponsor waren in diesem Jahr die Kreissparkasse Böblingen. Am Samstag standen ferner, Tanzgruppen, Sportshows, Chöre, Musikvereine, DC mit "fetter Musik", Bandfestival "X-dream" und abends ein Livekonzert mit "ABBA 99" und "Mad House" auf dem Programm.

Der Sonntag, 11. Juli, ist schwerpunktmäßig der Tag der Internationalen Begegnung und der Agenda-Tag. Das Unterhaltungsprogramm auf der Bühne wurde speziell von den internationalen Gruppen gestaltet mit Musik und Folklore aus acht Ländern. Auf dem Bürgerplatz vor der Stadthalle findet der Agenda-Tag statt. Die verschiedenen aktiven Gruppen hatten ein buntes Programm zusammengestellt.

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