Wenn das liebe Geld nicht wäre, könnte man vieles planen ...
Aber z.Zt. muss überall gespart werden, auch in Leonberg !

Leonberg ist für seine Einwohner lebenswert, es macht ausgesprochen Freude, hier zu wohnen und zu arbeiten, weil die Lebensqualität sehr hoch ist. Gäste kommen gerne zu uns. Im Info-Punkt im Bürgerbüro finden sie Material über die Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen in unserer Stadt. Wie für die Wirtschaft muss auch für die Stadt ein angemessenes Marketing spürbar werden und deshalb werde ich die Page www.leonberg1.de weiterhin verfeinern (Webmaster).

Die zentrale Lage, die gute Infrastruktur und die qualifizierten Arbeitskräfte müssen genutzt werden, um ansässige Unternehmen zur Expansion und auswärtige Unternehmen zur Ansiedelung zu bewegen und Anreize zur Investition zu bieten. Die Arbeitsmarktsituation sollte entspannt werden..
Ein wohnortnahes Versorgungsnetz mit einem wirtschaftlichen Buskonzept, verhilft auch älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zum Verbleib in der gewohnten Umgebung.
Hierzu gehört auch der Erhalt der Ortschaftsverwaltungen in den Stadtteilen.

Die erfolgreich begonnene Zusammenarbeit (Stadtentwicklungskonzept, Agenda 21) wird mit anderen Projekten fortgesetzt, z. Bsp. mit dem Flächennutzungsplan. Dieser dient als Rahmen für die vielfältigen Initiativen, Vorschläge, Konzepte aus Bürgerschaft, Gemeinderat und Stadtverwaltung. Kein wichtiges Projekt ohne Bürgerbeteiligung – aber immer mit dem Vorsatz:
Gemeinwohl geht vor Gruppenegoismus!

Auch hier müssen nicht vorhandene Gelder locker gemacht werden:
Die oft diskutierte Verbindung zwischen der neuen Stadtmitte (Neuköllner Platz, Römerplatz) bis zum alten Marktplatz wäre wirklich wünschenswert. (siehe unten)
Das Problem Wohnen und Autofahren (mit Lärm und Gestank) stören nun mal. Nur wer wird einmal die Bundesstrasse 295 in einen Tunnel verlegen oder uberbrücken? Beim Neubau des neuen Autobahntunnels hat man auf Interessengruppen gehört und die eimalige Chance versäumt, Vorraussetzungen für einen neuen Marktplatz zu schaffen. So wird der Neuköllner Platz bzw. Römerplatz wohl noch lange zu Verkehrskreuzungen zählen und einige Besucher sprechen dann von Leonberg der “Stadt ohne Gesicht !”

Ausstellung zur "Zwischenstadt als Brückenschlag" im Leo-Center.
Visionäre Studentenarbeiten zeigten ein mögliches Bild eines neuen Leonbergs
Die Ausstellung mit Semesterarbeiten der Fachhochschule für Technik Stuttgart
(FHT), Fachbereich Architektur, war vom 5. Oktober bis einschließlich 16. Oktober 2004 im Leo-Center zu sehen. (Die Ausstellung, die bereits mit großem Erfolg bei Ziegler Wohn- und Tischkultur in der Leonberger Altstadt gezeigt, wurde noch um eine kurze Erklärung jedes einzelnen Modells ergänzt).
Im letztjährigen Bürgerdialog zur Stadtentwicklungsplanung waren die dort gesammelten Ideen planerisch weiter umgesetzt worden. Mit den in diesem Rahmen beschlossenen Leitprojekten sollen Handlungsfelder für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung in Leonberg aufgezeigt werden. "Mit dem Brückenschlag, der langfristig geplanten städtebaulichen Verbindung zwischen Altstadt und Stadtmitte, solle ein für die Stadt außerordentlich wichtiges Projekt realisiert werden", so Baubürger-meisterin Inge Horn. Weiter machte Inge Horn deutlich, "dass die vorliegenden Pläne und Modelle geeignet seien, Anregungen und Impulse zu geben. Es sei nicht Aufgabe der Studenten, fertige und realisierbare Pläne vorzulegen."

Diplom-Ingenieur Alexander Brenner von der FHT, Fachbereich Architektur, hatte im Vorfeld der Ausstellung schon augenzwinkernd angemerkt, dass die einzelnen Pläne und Modelle nicht immer einen direkten Realisierungsbezug erkennen lassen. Die Ausstellung, die bereits mit großem Erfolg bei Ziegler Wohn- und Tischkultur in der Leonberger Altstadt gezeigt worden ist, wurde weiterhin noch um eine kurze Erklärung jedes einzelnen Modells ergänzt.

Die an die Studenten gestellte Aufgabe bestand im Wesentlichen darin, ausgehend von einer kurzen Stadt- und Standortanalyse städtebauliche Lösungen zu suchen, die langfristig zu einem Zusammenwachsen der polyzentrischen Kernstadt führen. Als Planungsgebiet wurde das Quartier zwischen Eltinger-, Linden- und Bahnhofstraße festgelegt, wobei auch ergänzende Planbereiche mit überplant werden durften. Ohnehin hätten seine Studenten, so Brenner, alle planerischen Freiheiten gehabt und mussten deshalb auf Restriktionen wie Eigentumsverhältnisse, Bestandsgebäude und Straßen keine Rücksicht nehmen.

Alle Arbeiten hatten gute bis sehr gute Benotungen erhalten. Brenner selbst könne sich für keinen Favoriten entscheiden. Er empfehle jedoch der Stadt Leonberg ausdrücklich, dieses Thema weiter zu verfolgen, um den aus seiner Sicht notwendigen Stadtumbau in diesem strategisch bedeutsamen Stadtquartier in Gang zu bringen.

Bürgermeisterin Horn äußerte sich erfreut über die intensive planerische Auseinandersetzung der Studenten mit der Stadt. Sie drückte ihre Hoffnung aus, dass dieses Stadtquartier mittel- bis langfristig im Sinne der Stadtentwicklung ein neues Gesicht erhalte. Zu gegebener Zeit werden dem Gemeinderat mögliche städtebauliche Konzepte zur Beratung vorgelegt. In einem nächsten Schritt sind die weiteren Rahmenbedingungen mit den Grundstückseigentümern und die städtebaulich-verkehrlichen Zielsetzungen in der Flächennutzungsplanung zu definieren.

Wir brauchen mehr Grün in der Stadt! Wo keine Grünflächen möglich sind, sollten Bäume gepflanzt werden.
Die Verwaltung sollte nach Lösungen suchen, wie Grünpatenschaften durch Bürger zu ermöglichen sind.

Geplant ist einiges, aber was wird die Entwickung bringen, wenn selbst für notwendige Ausgaben noch das Geld fehlt !

Geplanter Römerplatz in der neuen Stadtmitte.

(Dem unbekannten Urheber der Skizze bitte ich um freundliche Genehmigung.)

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